Mai 2020 Lokale Geschichte entdecken

Ausstellung Werkstattfilm - so sehen unsere Räume zur Zeit aus:

Nationalsozialismus in Oldenburg Es geht um jüdische Bürger, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter sowie um das alltägliche Leben in Oldenburg zwischen 1933 und 1945.

Geplante Veranstaltungen und Ausstellungen mussten ausfallen, Vorbereitungen für die nächsten sind erschwert durch die finanziell bedingte Unklarheit für das Weiterbestehen des Anna Schwarz RomnoKher.


Gadje-Rassismus

aus dem Ida Glossar

Gadje-Rassismus ist ein Begriff, den Romani-Aktivist*innen und -Wissenschaftler*innen vorgeschlagen haben, um die Bezeichnung „Antiziganismus“ zu ersetzen. Er hat u. a. den Vorteil, dass er keine homogene Gruppe der von ihm Betroffenen unterstellt, sondern den Blick auf die Mehrheitsgesellschaft und die Funktionen lenkt, die Gadje-Rassismus für sie erfüllt. (Gadje bezeichnet im Romanes Nicht-Rom*nja, bedeutet aber auch Bauer, Mann, Mensch: Sg. männlich: Gadjo, weiblich: Gadji, Pl.: Gadje). Denn unter Gadje-Rassismus ist eine historisch gewachsene Praxis zu verstehen, die von Nicht-Rom*nja ausgeht. Sie klassifiziert Menschen unter Bezugnahme einerseits auf phänotypische und kulturelle Merkmale (ethnisierende Definition) und/oder soziale Merkmale (soziale Definition), die als (so gut wie) unveränderlich verstanden werden, in eine unveränderlich gedachte Fremdgruppe, deren Angehörige dann mittels Fremdbezeichnungen wie „Zi.“, „Landfahrer“, „mobile ethnische Minderheit“, Zuschreibungen von wesenhaften und normabweichenden Eigenschaften und Verhalten homogenisiert und stigmatisiert werden.

Zentrale Zuschreibungen des Gadje-Rassismus an die Betroffenen sind: Nicht-Identität (die Betroffenen werden als Dritte dargestellt, die an keinem Ort zu Hause sind. Sie dienen als Anti-These zu Nationalität, Religion und Moral), Parasitentum (den Betroffenen wird unterstellt auf Kosten anderer zu leben) und Vormodernität (die Betroffenen werden als trieb- und naturhaft beschrieben, als unfähig zu Zivilisation, Vernunft und einer planvollen, zukunftsgerichteten Tätigkeit, also zum Überleben in einer modernen industriekapitalistischen Gesellschaft). Diese Zuschreibungen sind im kulturellen Gedächtnis der Gadje verankert und treten häufig in romantisierender Form auf, indem sie das „sorglose“, „freie“ und „ungebundene“ Leben der Betroffenen verklären (siehe Exotisierung). Auf diese Weise verschleiern sie den abwertenden Gehalt romantisierender Zuschreibungen und den für die Situation der Betroffenen tatsächlich verantwortlichen Gadje-Rassismus. Sie führen zu und rechtfertigen diskriminierende Praktiken der Gadje auf interaktionaler, institutioneller und gesellschaftlich-kultureller Ebene, die u. a. Akte der Gewalt bis hin zur Vernichtung umfassen und die Lebenschancen der Betroffenen einschränken.


Projekt Erinnerungskultur 2019 II

Offenes Gedenken - Das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungsort Uckermark

Immer auf der Suche nach Formen des Gedenkens ist dieses Mal die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges Konzentrationslager Uckermark e.V. in den Blick geraten. Viele Gedenkorte sind in den 80ern von Bürgerinitiativen gegründet und später nach vielen Auseinandersetzungen in staatliche Verantwortung übernommen worden (z.B. KZ Esterwegen). Das Jugendkonzentrationslager
für Mädchen und junge Frauen Uckermark  (nah beim Frauen-KZ Ravensbrück) wurde erst 1989 nach der Nutzung durch Militär wieder als Gedenkstätte "frei". Hier hat die feministische Initiative durch Ausgrabungsarbeiten während alle ein bis zwei Jahre stattfindener Camps den Ort sichtbar gemacht und durch Öffentlichkeitsarbeit wie die Ausstellung und durch Bücher und anderen Veröffentlichungen viel Material zusammengetragen.

Leider gibt es zu den beiden achtjährigen Sintimädchen, die in Texten erwähnt wurden, keine Informationen. Darum haben wir Filme von der Situation der Frauen in Ravensbrück ins Programm geholt, "Aber man kann des gar net so sagen,
wie’s wirklich war..." Die Sintezza Sophie Wittich und "Es steht mir zu, zu leben" Esther Bejarano. Beide berichten über ihre Haft in Auschwitz und Ravensbrück und beide Filme wurden von Loretta Walz gedreht.

Die Initiative schreibt: "Das Uckermark-Netzwerk stellt sich einer Musealisierung des Gedenkens entgegen und arbeitet immer mit antifaschistischem Gegenwartsbezug – der eine Kritik an der Verfasstheit deutscher Erinnerungs- und Gedenkarbeit einschliesst". Das Konzept Offenes Gedenken wird am 8.12.  um 11.30 durch einen Vortrag erläutert und die Kontinuitäten nach 1945 als Gegenwartsbezug dargestellt.

Die Referentinnen kommen von der Initiative für einen Gedenkort  ehemaliges Konzentrationslager Uckermark e.V. (HH).


Projekt Erinnerungskultur 2019

Anlass 30 Jahre Gedenkstein, 70 Jahre BRD

Der Text stammt aus dem im Jahre 2001 herausgegebene Gedenkkonzept Seite 32. der Stadt Braunschweig (darin nahmen die Autoren den Gedenkstein in Oldenburg nicht gewahr):
"In Hannover wurde bereits der Sinti und Roma durch Aufstellung eines Gedenksteins gedacht; auch in Magdeburg hat man unlängst in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Sinti und Roma ein Denkmal in unmittelbarer Nähe des Domes eingeweiht. Als weiteres Beispiel für die beginnende Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgung der Sinti und Roma sei hier die Stadt Osnabrück genannt, die auf zwei im Format identischen Gedenktafeln beim Osnabrücker Rathaus einerseits der jüdischen Bürgerinnen und Bürger, andererseits der ermordeten Sinti und Roma gedenkt."

In einer Leseprobe Topographie der Erinnerung steht u.a.

"Im Rathaus der Stadt Braunschweig wurde im Jahr 2002

ein symbolischer Raum des Erinnerns und Gedenkens ge-

schaffen, der den Braunschweiger Sinti gewidmet ist.

Die Gedenkstätte befindet sich im Erdgeschoss des Rathau-

ses, Langer Hof 1, in der Braunschweiger Innenstadt."

Die Seiten davor sind auch lesenswert.

Download
30 Jahre Gedenkstein
Dokumentation des Verlaufes zur Errichtung der Gedenkstätten für die Opfer der Sinti während der nationalsozialistischen Diktatur in Oldenburg
30_Jahre_Gedenksteinkl.pdf
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Das Comicprojekt werden wir mit einer Ausstellung "Zeichne, was Du siehst", Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezin von Helga Weissová und dem Zeigen des gesammelten Materials abschliessen (siehe weiter unten).

Aus gegebenen Anlass ( das Denkmal für die Opfer der im Nationalsozialismus ermordeten Sinti wurde vor 30 Jahren auf Wunsch einer Bürgerinitiative als erstes kommunal gefördertes Denkmal in der BRD errichtet ) soll ein neues Projekt entstehen:

Wir vom Freundeskreis für Sinti und Roma und vom Anna-Schwarz RomnoKher müssen feststellen, dass trotz unserer  Bemühungen die Darstellung der Geschichte der Oldenburger Sinti und Roma in der offiziellen städtischen Erinnerungskultur noch immer vernachlässigt wird.

Aber auch bei Organisationen der Oldenburger Zivilgesellschaft ist die Geschichte der Sinti und Roma oftmals ein leeres Blatt. Auf den von uns gesammelten Veranstaltungsterminen zum 27.Januar, dem internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust (www.sinrom.de) sind im Unterschied zu anderen Städten nichts zu finden. Wir haben uns vorgenommen, durch Gründung eines Arbeitskreises "Erinnerungskultur Oldenburg" o.ä. dieses zu ändern und die einzelnen "Akteure" wie in anderen Städten zusammen zu bringen.


Film Gibsy + Sinti Swing Oldenburg

Sonntag 17. März 2019, ab 18 Uhr - Filmkonzert:

Auf Grund der guten Erfahrung mit dem Filmkonzert über die Geschichte des berühmten Jazzmusikers Django Reinhardt im letzten Jahr organisieren wir am 17. März 2019 wiederum ein „Filmkonzert“, dass bedeutet:

Ein Film und in den Pausen Musik mit der Gruppe Sinti Swing Oldenburg
GIBSY
Die Geschichte des Boxers Johann Rukeli Trollmann:
Verfilmung der tragischen Lebensgeschichte des berühmten, Sinto-Boxers Johann Rukeli Trollmann und seiner Todesumstände.

Regie und Produzent:  Eike Besuden
mit Hannes Wegener und Hannelore Elsner, BRD 2013, 90 min
1933 gewann der Boxer und Sinto Johann Rukeli Trollmann gegen Adolf Witt im Halbschwergewicht und wurde Deutscher Meister. Seine herausragende Schnelligkeit und der furiose Sieg machten ihn in ganz Deutschland populär. Kurze Zeit später hat die Nazi-durchsetzte Jury ihm den Titel mit einer fadenscheinigen Begründung wieder aberkannt.
Im Zweiten Weltkrieg war sein trauriges Schicksal besiegelt, als er 1942 ins KZ Neuengamme deportiert wurde. Aufgrund seiner Bekanntheit als Box-Star wurde er immer wieder von SS-Funktionären zu Boxkämpfen herausgefordert und im Zuge dessen von einem Kapo totgeschlagen.

Film „Gibsy“ (ab ca 19 Uhr mit Pause) Sinti-Swing Oldenburg und Comic-Ausstellungseröffnung


Gibsy- Fotos von der Veranstaltung

Über den Besuch der Brüder Wagner zu unserem "Filmkonzert" Gibsy über den Sintoboxer Johann Rukeli Trollmann haben wir uns besonders gefreut. Sie waren lange aktive Boxer und Herr "Goldie" Wagner hat mit seinen 82 Jahren über 600 Kämpfe bestritten.  Auch dass Herr Ulf Prange, ehemaliger Vorsitzender des Oldenburger VFB Verein für Boxsport und Landtagsabgeordneter im Niedersächsischen Landtag, unsere Einladung angenommen hatte, gab dem Film die passende Aufmerksamkeit. Danke dafür! Der Film"Gibsy" von dem Bremer Regisseur Eike Besuden (VERRÜCKT NACH PARIS) mit vielen Originalfilmschnipseln aus den 20er und 30er Jahren war spannend und informativ.


Django, ein Leben für die Musik

Wir eröffnen den Goldenen Oktober 2018 mit einem besonderen Ereignis:

Ein FILMKONZERT

Im Frankreich des Jahres 1943 ist Django Reinhardt (Reda Kateb) einer der beliebtesten Entertainer und Musiker, jeden Abend spielt er vor ausverkauftem Haus. Mit seinem lebhaften Gypsy-Swing ist der Jazzgitarrist so erfolgreich, dass sich selbst die deutschen Besatzer davon anstecken lassen, die Angehörige der Sinti wie ihn sonst gnadenlos verfolgen und ermorden. Django jedoch kann sich vorerst in Sicherheit wiegen – bis er sich weigert, in Deutschland auf Tournee zu gehen, wie es die Nazis von ihm verlangen. So ist er gezwungen, aus Paris zu fliehen, wobei ihm seine Geliebte Louise (Cécile De France) hilft. Gemeinsam mit seiner schwangeren Frau Naguine (Bea Palya) und seiner Mutter Negros (Bimbam Merstein) flüchtet er an die Schweizer Grenze, wo er auf weitere Mitglieder seiner Familie trifft. Gemeinsam planen sie, über den Genfer See in die Schweiz zu gelangen. Doch die Nazis haben Djangos Spur bereits aufgenommen...

 

IM ANNA-SCHWARZ-ROMNOKHER, STEDINGERSTR. 45A
26135 OLDENBURG, Einlass 17.30, Eintritt 5 €
mit der Band SINTI-SWING OLDENBURG, Popkorn u.v.a.
Veranstalterin: Anna-Schwarz-RomnoKher,

Osternburger Kulturzentrum Sinti und Roma in Oldenburg


Die Ausstellung ist verlegt, darum ist dieser Artikel im Archiv.

Von Auschwitz in den Harz

Ausstellungsplanung zum Konzept "Erinnerungskultur in Oldenburg"

..."Anfang August 1944 löste die SS das „Zigeuner-Familienlager" in Auschwitz auf. Wer als nicht arbeitsfähig galt, vor allem Alte und Kinder, wurde ins Gas geschickt. Nur etwa 3000 Männer und Frauen ließ die SS am Leben - sie sollten Zwangsarbeit für den von den Nationalsozialisten propagierten „Endsieg" leisten. Während die Frauen in das KZ Ravensbrück kamen, brachte die SS fast alle überlebenden Jungen und Männer in den Harz, in das KZ Mittelbau-Dora. Damit wurde Mittelbau-Dora im letzten Kriegsjahr zur zentralen Haftstätte für männliche Sinti und Roma.

In den Lagern des KZ Mittelbau mussten sie kräftezehrende Zwangsarbeit auf Baustellen und in der Raketenmontage des unterirdischen Mittelwerkes leisten.

Die Ausstellung richtet den Blick auf die Verschleppung der Sinti und Roma von Auschwitz in den Harz. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Elend und das Massensterben, doch sie erzählt die Geschichte der Sinti und Roma im KZ Mittelbau auch als eine von Eigensinn, Selbstbehauptung und Widerstand gegen den erklärten Vernichtungswillen der SS. Und sie endet ganz bewusst nicht mit der Befreiung der Überlebenden im April/Mai 1945. Sie verdeutlicht, dass den überlebenden Sinti und Roma in Deutschland, aber auch in anderen Ländern Europas noch lange nach dem Krieg die Anerkennung als NS-Opfer versagt blieb und die Minderheit vielfach auch heute ausgegrenzt und diskriminiert wird.

Die Verfolgung von Sinti und Roma begann nicht erst 1933, und sie endete nicht 1945. Auch wenn der Massenmord der Nationalsozialisten an den Sinti und Roma nicht mit heutigen Formen des Antiziganismus gleichgesetzt werden kann, so weisen doch viele Elemente der Ausgrenzung und Verfolgung in der NS-Zeit Ähnlichkeiten zu früheren und auch zu heutigen Formen der Diskriminierung auf. In regionalgeschichtlicher Perspektive zeigt die Ausstellung, wie Nordhäuser Behörden von der Polizei über das Arbeitsamt bis zur Stadt- und Kreisverwaltung sich vor und nach 1933 bemühten, Sinti und Roma aus der Gesellschaft auszuschließen, indem man persönliche Daten erfasste, ihre Bewegungsfreiheit einschränkte und sie zur Zwangsarbeit verpflichtete. ...

Nordhausen war kein Einzelfall. Die Stadt steht exemplarisch für Hunderte deutscher Kommunen, deren Verwaltungen - mit Rückendeckung der Reichs- und Landesbehörden - aktiv und aus eigenem Antrieb daran arbeiteten, die Minderheit der Sinti und Roma an den Rand zu drängen, festzusetzen und der SS auszuliefern. Wie dies geschah, sagt viel über die Wirkungsmechanismen einer rassistisch formierten Gesellschaft, die zwischen den ..Eigenen" und den „Fremden" unterschied. Und hier zeigen sich erschreckende Parallelen zur heutigen Situation - in Ost- und Südosteuropa, aber oft auch in Deutschland. ..." aus dem Vorwort der Begleitbroschüre zur Ausstellung


Internationaler HolocaustGedenktag

27. Januar 2019 am 1989 erichteten Gedenkstein an die 74 ermordeten oldenburger Sinti

Die Sinti-Swing Oldenburg (an der Violine ein Roma aus Belgien) spielt zum Gedenken an die 74 ermordeten Oldenburger Sinti
Die Sinti-Swing Oldenburg (an der Violine ein Roma aus Belgien) spielt zum Gedenken an die 74 ermordeten Oldenburger Sinti
Bürgermeisterin Frau Wolff und Herr Schwarz bei der Kranzniederlegung
Bürgermeisterin Frau Wolff und Herr Schwarz bei der Kranzniederlegung

Vor 30 Jahren erreichte die „Bürgerinitiative Sinti in Oldenburg“ (ihr gehörten Sinti und andere Bürger an), die Errichtung eines Gedenksteins für die Sintiopfer des
Holocaust am Friedhofsweg in Oldenburg/Bürgerfelde. Es war das erste Mal, das eine Kommune ein Denkmal finanziell und ideell unterstützte. Zwei Jahre später (1991) wird die Straßenfestlegung für die Familie-Mechau-Straße
in Bürgerfelde beschlossen, 1992 feierlich öffentlich eingeweiht.

Weiter unten steht eine Dokumentation des Verlaufes zur Errichtung der Gedenkstätten für die Opfer der Sinti während der nationalsozialistischen Diktatur in Oldenburg von G.Heuzeroth zum Download.

Im Anna-Schwarz RomnoKher, dem Kulturzentrum oldenburger Sinti und Roma, fand das anschliessende "Beisammensein" statt. Mit Frau Bürgermeisterin Christine Wolff konnten wir diesmal auch hier eine Vertretung der Stadt begrüßen, was über das Ritual des Kranzniederlegens am Gedenkstein hinausging.

Das lässt uns für unser Vorhaben hoffen, 2019 den "vergessenen Holocaust" (Zitat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier) in die Oldenburger Erinnerungskultur "ins allgemeine Bewusstsein" bringen zu können. Die Existenz des Kulturzentrums ist bis Mitte des Jahres gewährleistet, dann ist die vom niedersächsischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft nicht verlängerte Unterstützung ausgelaufen.

Download
30 Jahre Gedenkstein
30_Jahre_Gedenksteinkl.pdf
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Oldenburg 2019 und umzu

Veranstaltungen zum Internationalen Holocaustgedenktag

Veranstaltungshinweise zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Hier sind die im Internet gefundenen Termine, die neben unserer Veranstaltung am 27.01.2019 (der Kranzniederlegung am Gedenkstein am Friedhofsweg) in Oldenburg und umzu stattfinden.

Kino Casablanca

"Schindlers Liste" gehört zu den bedeutendsten Filmen des 20. Jahrhunderts, ein Meisterwerk gegen das Vergessen! Anläßlich des Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus kommt er am 27. Januar wieder in die Kinos. Link

 

Casablanca-Kino

Johannisstr. 17
26121 Oldenburg

Termine in Bremen

Tag des Gedenkens

an die Opfer des Nationalsozialismus

53 Veranstaltungen von verschiedenen Bremer Gruppen, koordiniert von

"Erinnern für die Zukunft e.V." und der Landeszentrale für politische Bildung.

Link

 

Vom 11. Januar – 28. März 2019

Veranstaltungen zu Sinti und Roma

am 8.,9. und 19.,20. März 2019

Termine in Göttingen

Gedenken braucht einen Standpunkt. Wir müssen feststellen, dass bei der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus heute vor allem wieder die deutschen Opfer etwa von Bombenkrieg oder Vertreibungen in den Vordergrund gerückt werden.

Wir, die VeranstalterInnen dieser Reihe, treten solcher und anderer Relativierung entgegen. Link

9. November – 30. Januar


Kulturbüro Oldenburg

Holocaust-Überlebenden zuhören. Die Zukunft der Erinnerung

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar präsentiert das Kulturbüro der Stadt Oldenburg eine Ausstellung von HEIMATSUCHER e.V. und rückt die Arbeit des Vereins ins Zentrum von Seminaren, Workshops und  Filmabend. Link

 

Sonntag, 13.01. – 03.02. 2019

Stadtmuseum Oldenburg
Sonderausstellung
Am Stadtmuseum 4 - 8
26121 Oldenburg

Projektgruppe CiNS (Zirkusschule Seifenblase)

Als Überlebende des Konzentrations-Lagers Auschwitz erzählt Esther Bejarano aus ihrem Leben und rappt gemeinsam mit der Kölner Band Microphone Mafia. Die Gruppe CiNS zeigt die Lebensgeschichte der verfolgten jüdischen Circusartistin Irene Bento.

Samstag, 02.02.2019
Kulturzentrum PFL,

Peterstraße 3, Oldenburg
18:30 Uhr Einlass, 19:00 Uhr Beginn

Werkstattfilm

Nationalsozialismus in Oldenburg

Es geht um jüdische Bürger, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter sowie um das alltägliche Leben in Oldenburg zwischen 1933 und 1945. Ab sofort kann die mobile Ausstellung kostenfrei ausgeliehen und präsentiert werden. Sie besteht aus 13 Roll-Ups

(Höhe: 2m; Breite: 85cm)

Link

 

Vom 21. 01. bis 22.02. 2019

Kulturzentrum PFL

Peterstraße

Oldenburg



Der Freundeskreis für Sinti und Roma in Oldenburg e.V. lädt am 26. Oktober 2018 zum jährlichen Fest:

"Wir Sinti laden ein".

Seit vielen Jahren ist das Fest eine Möglichkeit in Kontakt zu kommen und neben dem Sintiswing der Gruppe "Sinti-Swing Oldenburg, die schon in vierter Generation die Musik vom Jazzmusiker Django Reinhardt spielt, ins Gespräch zu kommen.

Stattfinden wird es im "MAROKHER" in der Münnichstraße 37 in Kreyenbrück, 26133 Oldenburg ab 15 Uhr.

 

LINK zu www.sinrom.de


Visuelle Zeitreise durch Osternburgs Industriegeschichte

Ausstellung im Anna Schwarz-Romnokher - 15. - 27. September

Über ein Jahr lang planten Osternburgerinnen und Osternburger in gemeinsamer Arbeit mit Werkstattfilm und dem Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor dieses Pionierprojekt. Zwei Wochen lang verwandelt sich Osternburg nun in eine Straßengalerie mit Bildern aus der Vergangenheit des Stadtteils. In zahlreichen Veranstaltungen widmen sich Bürgerinnen und Bürger zudem spannenden Aspekten der Osternburger Geschichte.

 

Als Kooperationspartner zeigen wir die Ausstellung:

Auf eine visuelle Zeitreise durch die Osternburger Industriegeschichte begeben sich die Besucher*innen in dieser Ausstellung. So werden historische Fotos ehemaliger Industriebetriebe präsentiert, u.a. von der Brand Werft, der Wagenbauanstalt, der Glashütte, der Warpsspinnerei und der Glasformenfabrik Beyer.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

 

Sonntag 16.09. 2018, 14 – 18 Uhr

Dienstag 18.09. 2018, 14 – 18 Uhr

Donnerstag 20.09. 2018, 14 – 18 Uhr

Sonntag 23.09. 2018, 14 – 18 Uhr

Dienstag 25.09. 2018, 14 – 18 Uhr

Donnerstag 27.09. 2018, 14 – 18 Uhr

 

 

 

Bild vom Vortrag "Ergänzende Erläuterungen zur Geschichte vieler Osternburger Unternehmen", Freitag 21.09.2018.

Download
Veranstaltungen Fernes Land Osternburg
Osternburg2018_BroschüreA7kl.pdf
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